Tipp: Tomaten aus Balkonien

Fast täglich erreichen uns Schreckensmeldungen von Gengemüse oder anderweitig verseuchtem Gemüse … und da stellt sich natürlich eine Frage: Was können wir denn noch bedenkenlos essen? Am besten natürlich Gemüse aus eigenem Anbau. Nun hat natürlich nicht jeder einen eigenen Garten, aber viele haben zumindest einen Balkon. Daher soll dieser Beitrag den Balkontomaten gewidmet werden. Denn ja, es funktioniert, etwas Sonne und Geduld und auch Sie können Tomaten auf dem eigenen Balkon ernten. Sie sind lecker und Sie wissen ganz genau wo sie herkommen.

Es können die verschiedensten Tomatensorten auf Balkonien angepflanzt werden. Die einen eignen sich mehr als andere. Am geeignetsten sind jedoch, wer hätte es gedacht, die Balkontomaten. Hierbei  handelt es sich um aufrecht wachsende oder auch hängende Busch- und Strauchtomaten. Diese Sorten wachsen einer Höhe von ca. 30 bis zu 100 Zentimetern heran.

Damit Sie auch Freude an Ihrer Pflanzenpracht haben, sollten Sie auch an einen geeigneten Behälter denken. Hier eignen sich z.B. Balkonkästen oder Pflanzgefäße. Diese können aus Ton, Holz, Kunststoff  oder auch Eternit gefertigt sein. Wichtig ist, dass Sie ein Gefäß mit Loch und Untersetzter wählen, damit Ihre Balkontomaten nicht ertrinken und Sie keine Erde auf Ihren Balkon schwemmen. Alternativ wären auch Substratsäcke oder PE-Beutel denkbar. Sollten Sie sich für ein Wasserspeichergefäß entscheiden, darf ein Überlauf nicht fehlen, damit es nach dem Gießen oder Regenschauern keinen Wasserstau gibt.

Wie alle Pflanzen, benötigen auch Balkontomaten genügend Platz zum wachsen, also bitte nicht von der Größe des Setztlings ausgehen. Die Devise ist hier: Lieber etwas größer, als zu klein, denn zum Entfalten benötigen die Pflanzen genügend Wurzelfreiheit. Ein etwas größeres Gefäß steht auch besser und kann auch mal einer Windböhe trotzen. Für Balkontomaten sind 15 Liter-Gefäße für einzelne Tomatensträucher empfehlenswert.

Natürlich kommt es auch auf den Inhalt, also die Pflanzerde an. Tomaten benötigen nährstoffreichen Boden, wie z.B. Pflanzenerde, da diese etwas mehr gedüngt ist, also z.B. Aussaaterde.  Auch hier gilt: Ohne Fleiß, keinen Preis. Damit Sie auch eine reichhaltige Ernte erhalten, müssen Sie regelmäßig nachdüngen. Hierfür eignen sich am besten spezielle Tomatendünger aus dem Fachhandel. Wenn Sie es ganz natürlich bevorzugen, kann man auch organischen Dünger wie z.B. Kompost oder Hornspäne verwenden.

Ist die Frage nach dem richtigen Gefäß, welches übrigens auch eine tolle optische Bereicherung für den Balkon darstellen kann und einer geeigneten Erde geklärt ist, bleibt noch zu klären, welche Balkontomaten gepflanzt werden. Tomatenzüchter haben hier ihr Repertoire mit neuen Züchtungen erweitert. Hier wenden Sie sich am besten an einen Züchter oder den Fachhandel, damit Sie fachkundig beraten werden, welche Tomatensorte am besten zu Ihren örtlichen Gegebenheiten passt.

Wenn die Balkontomaten dann gepflanzt sind, ist noch der richtige Platz entscheidend. Wind- und Frostgeschützt und gerne viel Sonne – also am besten an der Hauswand. Am besten stützen Sie die Tomaten mit einem Stock und binden  sie daran an, damit sie nicht durch Wind abgegnickt werden. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

In diesem Sinne: Frohes Ernten!

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One Response to Tipp: Tomaten aus Balkonien

  1. A. Mohring says:

    Ups das sind aber nicht nur Tomaten auf dem großen Bild, da leben Tomaten und Paprika friedlich nebeneinander her. Leider ist das in der Politik nicht so harmonisch mit den Pflaumen und den Erbsenzählern.

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